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I. Veranstaltungen: Literarischer Beirat: - Literarischer Abend zum Anlass des 162. Gedenkjahres der ungarischen Märzrevolution von 1848 unter der Leitung von Dr. Radics Jenőné und der Mitwirkung von insgesamt 14 aktiven Teilnehmern als Vortragende - Literarischer Abend im Rahmen der Aktionswoche „Österreich liest“ des Bibliothekarverbandes Österreich (BVÖ) anlässlich des Gedenkens an den Volksaufstand vom 23. OKTOBER 1956 wie auch zum Gedenken an den vor 120 Jahren in Rotenturm geborenen Dr. KOMJÁTHI SCHWARTZ ELEMÉR OCist Universitätsprofessor sowie zum Gedenken an den vor 90 Jahren geborenen Dr. GALAMBOS IRÉNEUSZ OSB ehem. Pfarrer von Unterwart unter der Leitung von Dr. Radics Jenőné und der Mitwirkung von insgesamt 20 aktiven Teilnehmern als Vortragende Kunstbeirat: Nachfolgende Künstler wurden im Jahre 2010 durch das UMIZ in der Alten Schule Unterwart ausgestellt: 1. Sándor Fazakas – Wurzelholzbildhauer, 2. Ferenc Farkas – Bildhauer, 3. János Németh – Keramikkünstler und Munkácsy Preisträger, 4. György Fischer – Bildhauer und Munkácsy Preisträger, 5. Judit Fischer – Kunstmalerin, 6. Gyula Frimmel – Grafiker, 7. Tibor Budaházi – Grafiker, 8. Sándor Bedö – Kunstmaler, 9. Zoltán M. Horváth – Kunstmaler, 10. Klára Németh – Bildende Künstlerin, 11. György Tánczos – Kunstmaler, 12. Katinka Bárdosi – Kunstmalerin, 13. Norbert Tóth – Kunstmaler, 14. Miklós Németh – Grafiker, 15. Zoltán Szényi – Kunstmaler, 16. Helga Borbás – Kunstmalerin, 17. Kálmán Nagy – Kunstmaler, 18. Dr. Otto Osztovits – Kunstmaler .... bitte unten weiterklicken ...
Die Feier des Tages der Ungarischen Wissenschaft in Österreich: Der Präsidialbeirat für ungarische Wissenschaften im Ausland der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und das Imre Samu Sprachkompetenzzentrum (der sprachwissenschaftliche Beirat) des UMIZ organisierten am 20. November 2009 gemeinsam eine Konferenz mit dem Titel „Die ungarische Sprache und Kultur im Karpatenbecken“. Die Ungarische Akademie der Wissenschaften (kurz MTA) feiert den Tag der ungarischen Wissenschaft bereits seit dem Jahre 1997. Aus diesem Anlass werden im gesamten Karpatenbecken (in den Ländern rund um Ungarn) im Monat November eine Vielzahl an wissenschaftlichen Konferenzen abgehalten. Als Teil dieser feierlichen Reihe an Tagungen haben am Freitag, den 20. November sowohl österreichische Wissenschaftler, als auch die Mitglieder des sog. Termini Forschungsnetzwerkes (eines Zusammenschlusses sprachwissenschaftlicher Einrichtungen im Karpatenbecken) Vorträge im Collegium Hungaricum (kurz CH) in Wien gehalten und somit diesen Tag der Wissenschaft zum ersten mal auch in Österreich gefeiert. Ziel der Fachtagung war es auch eine Tradition einzuleiten, im Rahmen dessen sich die ungarische Volksgruppe Österreichs in Zukunft mit einer Konferenz pro Jahr an dieser Programmreihe der MTA beteiligt.
Unter dem Titel „Regio Sancti Martini - Das Leben des heiligen Martin dargestellt im Spannungsfeld der kommunalen Siedlungsstrukturen im pannonischen Lebensraum zwischen der Oberen Wart und Steinamanger und die Folgeentwicklung in der Karolinger- und Árpádenzeit.“ hielt am 07. März 2009 der Leiter des Archäologischen Beirates des UMIZ einen Vortrag in der Mehrzweckhalle Unterwart. Die über 170 anwesenden Interessenten befüllten diesen größten Veranstaltungsraum der Gemeinde wie sonst nur zu sehr feierlichen Anlässen. Nach einleitenden Begrüßungsworten des Institutsleiters des UMIZ, Herrn Mag. Ladislaus Kelemen, nahm das Präsidium des Vortrages, bestehend aus Herrn Josef Horvath (Bürgermeister von Unterwart), Herrn Mag. Hannes Herdits (Landesarchäologe des Burgenlandes) und Herrn Mag. Günther Horvath (Obmann des UMIZ) seinen Platz ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Bürgermeister ging es auch schon gleich „in medias res“. Der Vortragende, Dr. Otto Osztovits, Leiter des archäologischen Beirates des UMIZ schilderte anhand von Fotoaufnahmen archäologischer Funde sowie seinem fundierten Wissen über die Zeit der Entstehung der ersten Christengemeinschaften in der Region der Oberen Wart, die gesellschaftliche Strukturen und die Entstehung kollektiver Siedlungsformen der besagten Region. Einen Schwerpunkt des Vortrages bildete die Darlegung der Hypothese des Vortragenden, wonach erste Schriftquellen den Geburtsort des Heiligen Martin nicht in „Sabaria Civitatae“ (Steinamanger) sondern in „Sabaria Sicca“ (Zuberbach) darlegen. Des weiteren wurde auch auf die weitere Entwicklung der Martinsverehrung zur Zeit der Landnahme und der Zeit der ersten ungarischen Könige Bezug genommen. Da unter den im Sommer 2008 getätigten archäologischen Funden in Unterwart, die nun als ständige Leihgabe im UMIZ ausgestellt sind, auch viele Funde aus der sog. Árpádenzeit (der Zeit der Landnahme durch die Ungran) stammen, konnte die Lebensweise und das Umfeld der damaligen Einwohner der Region sehr anschaulich dargestellt werden. Nach dem über 1,5 Stunden dauernden Vortrag erhielt Mag. Hannes Herdits, der Landesarchäologe des Burgenlandes das Wort. Anhand von Kartenmaterial und Luftaufnahmen präsentierte der Wissenschaftler die bisher aufgedeckten Fundorte der Region, sowie auch speziell die Fundstellen aus Unterwart. Unterwart ist aus archäologischer Sicht ein wahres Unikum: beinahe jede Zeitepoche ist hier vertreten (Urzeit, Neolitikum, Latene-Zeit, Keltenzeit, Römerzeit, Arpadenzeit, Mittelalter). Nach den sehr interessanten Ausführungen des Landesarchäologen leitete der Institutsleiter des UMIZ eine Podiumsdiskussion ein, der sich sogleich auch Fragesteller anboten. Es entwickelte sich eine rege Diskussion über Archäologie und Geschichte. Hierbei wurden auch geschichtliche Themen ungarisch-volksgruppenspezifischen Inhaltes erörtert. Nach der sehr gelungenen Veranstaltung konnten die Anwesenden Interessenten die „Unterwarter Funde“ auch gleich vor Ort, mit Erläuterungen des Landesarchäologen in Augenschein nehmen. Ein kleiner Imbiss rundete den Abend vollends ab. Dieser Vortragsabend war gleichsam eine Auftaktveranstaltung des archäologischen Beirates des UMIZ, welcher noch in diesem Jahr auch eine archäologische Fachkonferenz mit österreichisch-ungarischen Archäologen über die frühe Besiedelung zur Zeit der Landnahme zu organisieren gedenkt.
Wissenschaftliche Informationsbroschüre für burgenländische Pädagogen und Eltern:
Im Auftrag des Präsidialausschusses der Ungarischen Akademie der Wissenschaften für Ungarische Wissenschaften im Ausland erstellten die Verfasser Ladislaus Kelemen (der Institutsleiter des UMIZ), Silvia Szoták (die Leiterin des Imre Samu Sprachkompetenzzentrums, des sprachwissenschaftlichen Beirates des UMIZ) sowie Lajos Göncz (Lehrstuhlinhaber der Psychologischen Fakultät der Universität Novi Sad - Serbien) einen Leitfaden für burgenländische Pädagogen und Eltern bezüglich wissenschaftlich fundierter Beweggründe zur Wahl der volksgruppeneigenen Unterrichtssprache. Die durch das Amt des Ungarischen Ministerpräsidenten herausgegebene Publikation geht eingehend auf die Aspekte und Vorteile eines Unterrichtes in der Volksgruppensprache ein und erläutert Eltern genauso wie Lehrern die wichtigsten geschichtlichen, sprachwissenschaftlichen und soziologischen Faktoren einer zweisprachigen Erziehung. Die Publikation, die in einer Auflage von 1000 Stück erschienen ist, wird durch das UMIZ über all jene Bildungseinrichtungen an denen die Sprache Ungarisch gelehrt wird an die betreffenden Zielpersonen ausgeteilt. Weitere Interessenten können den Leitfaden gerne auch im UMIZ (www.umiz.at) erhalten.
Posted by Laszlo on Thursday 26 March 2009 - 16:51:34
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